OVN setzt Tarifverhandlungen bis auf Weiteres aus (16.03.20)

Kiel. In den gegenwärtigen Lohntarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe in Schleswig-Holstein haben sich die OVN-Arbeitgeber entschieden, die Fortführung der Verhandlungen auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Grund hierfür sind einerseits die massiven und existenzbedrohlichen Folgen der Corona-Krise sowohl im Busreise- und Anmietverkehr als auch im Linienverkehr und andererseits die Tatsache, dass die Durchführung einer Verhandlungsrunde aufgrund der klaren Empfehlungen der Landesregierung risikolos nicht mehr möglich und damit nicht verantwortbar ist.

 

„Wir haben daher der Gewerkschaft ver.di heute mitgeteilt, dass wir erst wieder für Verhandlungen zur Verfügung stehen, wenn diese ohne Ansteckungsgefahr problemlos möglich sind. Wann das der Fall sein wird, lässt sich heute nicht seriös beantworten“, so OVN-Geschäftsführer Dr. Joachim Schack.

 

 

Zum Omnibus Verband Nord e.V. gehören derzeit ca. 90 private Omnibusunternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein mit insgesamt rund 1.600 Bussen.

 

Kiel, den 16.03.2020