Tarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe in SH werden nach der Sommerpause fortgesetzt (7. Juli 2015)

Kiel. Am heutigen Dienstag haben zwischen Omnibus Verband Nord und der Gewerkschaft ver.di die Lohntarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe in Schleswig-Holstein begonnen. Die erste Verhandlungsrunde diente der Klärung von offenen Fragen und zur Erläuterung der Hintergründe der jeweiligen Verhandlungsposition. Die Arbeitgeber haben ver.di gebeten, die aus dem üblichen Rahmen herausfallende Forderung von rund 12% mehr Lohn für 12 Monate zu begründen. Denn diese Forderung führte zu einer jährlichen Verteuerung der Verkehre in Höhe von ca. 11 Mio. EUR. Nach den Vorstellungen von ver.di soll diese zum großen Teil durch Kommunen und Kreise finanziert werden. Ob dies gelingen könnte, ist auch nach Überzeugung von ver.di jedoch völlig offen.


„Die Arbeitgeber sehen sich außer Stande, zum jetzigen Zeitpunkt auf dieser Basis und unter Berücksichtigung der Kostenentwicklung ein wirtschaftlich vertretbares Angebot abzugeben", so OVN-Vorsitzender und Verhandlungsführer Klaus Schmidt unmittelbar im Anschluss an die Verhandlung.


Die laufenden Verhandlungen werden am 3. September 2015 fortgesetzt